Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Kirchenvorstände treffen Kirchenvorstände


Gute Stimmung beim Kennenlernen

Pfr. Pompe und Dekanin Wirth beim Austausch in der Pause

Gespräche in Murmelgruppen

Persönlich, Kommunikativ und informativ war der Willkommensabend am 19.2.2019 für die Kirchenvorstände im Dekanatsbezirk Rosenheim, die sich nach den Wahlen im letzten Oktober neu gebildet haben. Auf Einladung von Dekanin Wirth traf man sich in der Rosenheimer Apostelkirche um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und um sich zu informieren.

Gleich beim get-together im Saal des Gemeindehauses war zu spüren, dass man miteinander ins Gespräch und in den Austausch kommen will und man hatte den Eindruck, eigentlich kennen sich alle Anwesenden schon ganz lange. Dabei sind rund 50% der Teilnehmenden erstmalig Mitglied in einem Kirchenvorstand.
Das Quartett „Vokalquadrat“ begrüßte die Teilnehmenden musikalisch und man zog dann singend in einer gemeinsamen Polonaise vom Saal in die Kirche ein, um dort mit einem geistlichen Impuls die Zusammenkunft zu beginnen.
Dekanin Hanna Wirth und Dr. Bernd Rother, Theologische Referent im EBW, begrüßten die Teilnehmenden und gaben ihnen einen ersten Überblick über die Struktur und die gemeinsame Arbeit im Dekanat. Dabei spielte natürlich der PuK-Prozess eine wichtige Rolle, weil der gemeinsame Auftrag immer wieder in den Vordergrund gestellt wurde.

Das PuK im Dekanat als inhaltlicher Prozess verstanden wird, machte auch die Auswahl des Gastredners dieses Abend, Pfr. Hans- Hermann Pompe vom ZMiR, deutlich. In seinem Vortrag „Evangelium und Indifferenz“ ging er besonders auf die Unterschiedlichkeit der Glaubenssituationen der Menschen und die Relevanzfallen, in die Kirche häufig genug tappt, ein.

Seine Aufforderung lautet: „Als Kirche müssen wir nicht er-zeugen sondern be-zeugen“ und wir müssen Ressonanz – im Sinne des wechselseitigen sich erreichen – erzeugen, indem wir in Beziehungen mit Menschen von unsere Botschaft, der Liebe Gottes, berichten.
Pfr. Pompe bezog die Teilnehmenden immer wieder mit Fragestellungen zu seinen Ausführungen in das Thema mit ein, die man sich in Mumelgruppen gegenseitig beantworteten sollte. Das alle Teilnehmenden sofort in die Gespräche eingebunden waren, zeigte einmal mehr, dass die Stimmung an diesem Abend sehr gut war.

Pfr. Pompe faste seine Aufforderungen so zusammen: Kirche muss Beziehungen aufbauen, halten und darin investieren. Denn lebendige Beziehungen sind Voraussetzung und Folge von Begegnung mit dem Evangelium.
Deshalb empfiehlt er der Kirche sich seiner Position, ein Objekt der Wahl zu sein, zu stellen und die sich daraus ergebende Anforderungen anzunehmen. Das heißt, Kirche muss lernen:

  • zu werben
  • Unterstützung, auf dem Weg zum Christ werden, zu geben
  • Einstiegsmöglichkeiten in die Gemeinschaft zu schaffen
  • verschiedene Verbundenheitsformen wahrzunehmen, zu akzeptieren und zu berücksichtigen
  • Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

Dekanin Hanna Wirth dankte am Ende allen Teilnehmenden für das Miteinander und dem Referenten, weil er ein Vorbild sei, wie man unverkrampfte und humorvoll vom Glauben erzählen kann.

Hinweis: Pfr. Pompe hat seinen Vortrag zur Verfügung gestellt, den Sie hier herunterladen können.

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