Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Beim Frühstück die Ansage: Um 11.00 Uhr fahren wir zu einer Beerdigung. Pastor Thomas, du wirst predigen. Gestorben ist Philipo Ndelwa, ein siebzigjähriger Mann, ein geachtetes Mitglied der Gemeinde. Vier seiner acht Kinder sind gestorben, die drei Töchter, der Sohn mit den Familien richten die Bestattung aus. Am Sarg vor dem Tareuerhaus sammeln sich ca. 400 Menschen. Wir werden als Ehrengäste begrüßt. Die Klage wird lauter. Der Ortspfarrer beginnt mit der Liturgie, Lesungen, Gebete, ein Chor singt. Dann der Gang zum Friedhof. Das Grab ist ausgehoben, der Sarg wird eingesenkt, das Grab zugeschaufelt. Der deutsche Pfarrer hält die Ansprache, Happy übersetzt. Ein Lebenslauf wird verlesen, Reden werden gehalten, das Vaterunser gesprochen, der Segen gesprochen. Die Pfarrer stecken das Kreuz in die Erde. Wenig später Leichenschmaus im Trauerhaus, alle sind dabei.
Ja, es gibt Unterschiede zwischen uns, in der Emotionalität zum Beispiel. Aber: Als Christen hier wie zu Hause bestatten wir einen Menschen, im Vertrauen auf die Auferstehung von den Toten. Wir trauern, wir erinnern uns. Philipo Ndelwa, Ruhe in Frieden.