Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Modern Talking

Heute waren wir in zwei Gottesdienste in Image zu Gast, nur 22 km von Lupembe entfernt. Aber in Folge der gestrigen Strapazen macht der Landcruiser in Matembwe endgültig schlapp, das Getriebe mag nicht mehr. Ruckzuck werden telefonisch zwei Auto organisiert und tatsächlich kommen wir fast noch pünktlich zum Gottesdienst. Für so was sind “mobiles” ja ein Segen. In diesen doch relativ abgelegenen Gegenden, in denen gegenseitige Besuche oder auch Transporte aufwendig sind, hat daher fast jeder ein Handy. Über “mobiles” wird alles organisiert. Und als ich in einem Pfarrhaus mein Jackett liegen lasse ist in wenigen Minuten über Mobilfunk der Rücktransport der Jacke organisiert. Handys als große Chance zur Kommunikation, Organisation, zur Vernetzung, das kann man gar nicht hoch genug schätzen. Die Funkmasten sind daher auch mit starken Zäunen gesichert und verfügen über ein Notstromaggregat. Dabei haben unsere tansanischen Freunde ein ganz besonderes inniges Verhältnis zu ihren Handys. Ob im Auto, in Sitzungen oder auch beim Essen, eigentlich klingelt immer und überall mindestens ein Telefon. Es ist meist unüblich, die Anwesenden beispielsweise durch Aufstehen und Weggehen vom eigenen Telefonat auszuschließen. Alles hat eben zwei Seiten.
Die beiden Gottesdienste, insgesamt ca. 5 Stunden lang, waren wieder sehr beeindruckend. Ich durfte die Predigt auf Englisch halten. Meinem Übersetzer, Pfarrer Nelson, ersteigerte ich nach dem Gottesdienst zum Dank einen Hahn. Er erzählte es gleich seiner Frau. Über Handy. Modern talking eben.
Herzliche Grüße von uns allen, Euer Thomas Löffler