Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Bad Aiblinger Projekt „Brot & Rosen“ von der Diakonie Bayern ausgezeichnet

Bildmotiv der Aktion

Der Preisgeldscheck der Diakonie Bayern und ein Dank Foto der Aiblinger

C. Dürig, A. Betzl, B. Kuba, Pfr. M. März, Dekanin D. Häfner-Becker, Vorstand Diakonie Bayern W. Janowsky, Vorstand der Diakonie Rosenheim Dr. A. Dexheimer (v.l.n.r.)

Im sehr kleinen Rahmen wurde am 21. Oktober 2020 im Evang.-Luth. Gemeindehaus Bad Aibling das Hilfeprojekt „Brot&Rosen“ mit dem Sonderpreis der St. Gumbertus Stiftung Ansbach im Rahmen des Diakoniewettbewerb 2020 ausgezeichnet. Wolfgang Janowsky, Vorstand für Wirtschaft und Recht in der Diakonie Bayern, war der Laudator und Überbringer des Preisgeld in Höhe von 1.000,– Euro.

Die Preisverleihung für die drei regulären Preise und die beiden Sonderpreise sollte ursprünglich auf der Messe „ConSozial“ am 29. Oktober 2020 in Nürnberg stattfinden, die jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Die Preise werden darum jeweils regional von Vorstandsmitgliedern der Diakonie Bayern übergeben. Diese kleineren, nicht öffentlichen Events mit geladenen Gästen finden zwischen dem 20. und dem 27. Oktober 2020 unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen statt.

Dekanin Dagmar Häfner-Becker begrüßte daher im Namen des Dekanatsbezirk Rosenheim im Gemeindehaus Bad Aibling. Sie betonte, dass es mit Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen dennoch wichtig sei, dass diese Preisverleihung stattfinden konnte. Denn, so die Dekanin, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Das zeichne auch die Aktion „Brot und Rosen“ in besonderem Maße aus bei der der Geist der Nächstenliebe spürbar wurde und wird und der in diesem würdigen Rahmen der Diakoniepreis verliehen wird. Besonders lag ihr der Dank an die Ideengeber und das Koordinatoren-Team der Aktion „Brot & Rosen“ (Bettina Kuba, Christa Dürig, Anton Betzl, Klaus Rosellen, Bürgermeister Stephan Schlier und Pfarrer Markus Merz), den vielen Mitgliedern des Helferkreises und auch den zahlreichen Förderern der Aktion (wie u.a. die Stadt Bad Aibling oder die Sparkasse), am Herzen.

Ehrenamtliche in Diakonie und Kirche engagieren sich auf vielfältige Weise für Menschen, um deren Teilhabe am öffentlichen Leben zu fördern. Solche vorbildlichen Projekte zeichnet der Diakonie-Wettbewerb 2020 unter dem Motto „Begegnungen schaffen – Wir fördern ehrenamtliche Projekte zur Teilhabe“ aus. Dass es in diesem Jahr 24 tolle Bewerbungen gegeben hat, die es der Jury bei der Auswahl nicht leicht gemacht haben, hat auch Vorstandsmitglied Janowsky überrascht. Die Freude, mit Hilfe der langjährigen Sponsoren, das ehrenamtliche Engagement in Bayern anerkennen und fördern zu können, war bei Vorstand Janowsky deutlich zu spüren. Den Text seiner Laudatio steht als Download zur Verfügung ebenso ein Kurzportrait der Preisträger als Videoclip.

An der Aktion Brot & Rosen“ hat ihn persönlich besonders beeindruckt, dass es ein generationsübergreifendes Hilfsprojekt war, bei dem 15 jährige gemeinsam mit 80 jährigen Hilfe leisten. Außerdem hat dieses Projekt auch deutlich gemacht, dass der Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ richtig ist. Die vielen Gespräche jenseits der Frage nach Lebensmitteln haben das deutlich gemacht.

Nach dem der Scheck überreicht war und der Sekt am jeweiligen Sitzplatz getrunken war, stellten dann der Bad Aiblinger Pfarrer Markus März und seine Gesprächspartner in Form einer kleinen Interviewrunde die Aktion vor. Bürgermeister Stephan Schlier beschreibt die Aktion „Brot und Rosen“ als unkompliziert, unbürokratisch und sehr flexibel. Dass es ökumenisch und in der Stadtgesellschaft verankert ist ergänzte Pfarrer Neumaier von der röm.-kath. Kirche. Die Koordinatorin Bettina Kuba hat vor allem die gelebte Gemeinschaft an der Aktion begeistert, die über einen Zeitungsbericht auf die Aktion aufmerksam wurde und sich spontan entschieden hatte sich einzubringen. Frau Steffe aus dem Helferkreis war überrascht, wie schnell sich intensive Beziehungen zwischen dem bzw. der Helfenden und dem bzw. der Geholfenen entwickelt haben und das, obwohl Kommunikation ja nur auf elektronischen Wege gab.

Abschließend erläuterte Pfarrer Merz noch, dass die Aktion ja nicht zu Ende ist, weil Corona ja auch noch nicht weg ist. Er habe sogar die Hoffnung, das „Brot & Rosen“ eine dauerhafte Form von Nachbarschaftshilfe in Bad Aibling bleibt.
Der Empfang wurde von Kirchenmusikdirektor Andreas Hellfritsch am Flügel und Anton Betzl an der Posaune musikalisch umrahmt

Informationen zur Aktion finden Sie unter https://www.aibling-feilnbach-evangelisch.de/brotundrosen

Dateien zum Herunterladen:
publ. am 22. Oktober 2020