Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Dekanatssynode tagte in Bad Aibling unter Coronabedingungen

Dekanin Häfner-Becker

Synode - live und digital

Erstmalig in seiner Geschichte wurde im Dekanatsbezirk Rosenheim am Sa. 10. Oktober 2020 eine Dekanatssynode durchgeführt, in der die Synodalen sowohl im Gemeindehaus unter Einhaltung der notwendigen Hygieneauflage in Bad Aibling physisch anwesend waren als auch in digitaler Form in Form einer Videokonferenz teilnehmen konnten. Das Kirchenrecht lässt seit der letzten Landessynode diese Möglichkeit zu.
Die geistige Stärkung zum Beginn der Tagung spendete der Bad Aiblinger Pfarrer Markus Merz mit seiner Andacht in der Christuskirche. Er thematisierte den Umgang mit Widersachern und Feinden – ein schwieriges Unterfangen – wozu man in der Bibel ganz unterschiedliche Vorschläge vorfindet und stellte dieses in Bezug mit der aktuellen Coronaerkrankung des US-Präsidenten. Corona ist momentan eben allgegenwertig.
Das die aktuelle Situation so ziemlich alles verändert, wurde dann auch deutlich, als die sonst üblichen persönlichen Grußworte des Landrates und des örtlichen Bürgermeister dieses Mal von Gudrun Probul und Martin Busch als Mitglied des Synodenpräsidiums verlesen wurden. Sowohl Landrat Otto Lederer als auch der Aiblinger Bürgermeister Stephan Schlier machten deutlich, dass es Ihnen wie Dekanin Häfner-Becker geht, da sie seit ihrem jeweiligen Amtsantritt im Krisenmodus arbeiten zu müssen. Außerdem machten beide deutlich, dass die Arbeit der Kirche, gerade in dieser Zeit, ein sehr wertvoller Beitrag für die Menschen ist. So wurde beispielhaft die Bad Aiblinger Aktion Brot& Rosen benannt, bei der die Kirchengemeinde die Koordination eines breiten bürgerschaftlichen Engagements übernommen hat.
Auf Grund der Coronakrise musste im März die geplante Synode abgesagt werden, so dass diese Synode nun die erste war, bei der Dekanin Dagmar Häfner-Becker im Synodenpräsidium Platz nahm. Ihr Amtsantritt war am 15. Februar und damit drei Wochen vor dem Corona-Lockdown. Ihr Bericht war somit auch stark von dieser Situation geprägt. Sie dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr beeindruckendes Engagement, mit dem Sie es möglich gemacht haben, dass in den Kirchengemeinden des Dekanats kirchliches Leben unter diesen veränderten Bedingungen organisiert werden konnte.
Welche Erfahrungen Dekanin Häfner-Becker in ihrem ersten halben Jahr gesammelt hat und welche Aufgaben sich ihr boten, wird im anhängenden Bericht in vollem Umfang beschrieben.
Ein Schwerpunktthema im Dekanat, wie in der gesamten Landeskirche, ist der Planungsprozess für den Landesstellenplan. Die Synodalen wurden deshalb intensiv darüber informiert, wie dieser Prozess im Dekanatsbezirk geplant und umgesetzt werden soll. Der für die Planung verantwortliche Dekanatsausschuss setzt auf einen partizipativen Weg, der sowohl das Pfarrkapitel, die Kirchengemeinde als auch alle Dienst und Werke berücksichtigt und einbindet. Damit auch eine Außensicht eingeholt wird, hatte man in den letzten Wochen im Dekanat an drei Standorten sogenannte Expertengespräche mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens durchgeführt. Die Synodalen schienen mit diesem Vorgehen sehr zufrieden, da es keinerlei kritische Rückfragen gab.
Die Synode machte dann mit Ihrem einzigen Beschluss, den Weg dafür frei, dass es im Dekanat zukünftig bis zu zwei stellvertretende Dekanspersonen geben kann. „Die anstehenden Arbeiten in diesem sehr großen Flächendekanat können so auf mehrere Schultern verteilt werden“ begründete Dekanin Häfner-Becker ihren Antrag. Auf Grund der großen Fläche sieht das Kirchenrecht diese Möglichkeit vor und die Synode haben mit ihrem einstimmigen Beschluss diese Möglichkeit jetzt geschaffen. Anfang des neuen Jahres soll dann die Entscheidung über die neue Stellvertretungsregelung fallen, die ja notwendig wird, weil der bisherige stellvertretende Dekan Pfarrer Andreas Fuchs nach fast zehn Jahren im Sommer aus diesem Amt ausgeschieden ist.
Zum Abschluss wurden die Synodalen dann auch noch über die Jahresrechnung 2019 und den Haushalt 2020 vom Leiter der Verwaltungsstelle Diakon Willfried Dietsch informiert. Mit großer Zufriedenheit nahmen die Synodalen die solide Finanzlage des Dekanatsbezirks zur Kenntnis.
Bei ihren abschließenden Worten bekräftige das Präsidium den Wunsch, dass die zukünftigen Synoden wieder in einem einigermaßen normalen Modus stattfinden können.

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publ. am 12. Oktober 2020