Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Regionalbischof Christian Kopp zu Gast im Dekanatsbezirk

Dekanin Häfner-Becker, Regionalbischof Christian Kopp

Begegnung in Wasserburg

Begegnung in Prien

Mittagessen mit dem Dekanatsauschuss in Kolbermoor

Begegnung in Großkarolinenfeld

Filmausschnitte aus der Präsentation Oberaudorfs

Was ist los in den Dekanaten und Gemeinden im Kirchenkreis München und Oberbayern?
Dieser Frage geht Regionalbischof Christian Kopp bei seinem Besuch in den Dekanaten seines Kirchenkreises nach. Seit dem 1. Dezember 2019 ist er als Regionalbischof für den Bereich München und Oberbayern zuständig und will sich auf diesem Wege einen Überblick über seinen Verantwortungsbereich verschaffen.
Am 7. Oktober 2020 war nun das Evang.-Luth. Dekanat Rosenheim für einen Tag die Besuchsstation des Regionalbischofs. Bereits um 8.15 Uhr wurde Dekanin Häfner-Becker in Rosenheim abgeholt, um nach Wasserburg, der ersten Station der Rundfahrt durch den Dekanatsbezirk, zu starten.
Dort stellten sich die vier nördlichen Gemeinden (Haag, Grafing, Ebersberg und Wasserburg) vor. Ebenso wurde aus den Tätigkeitsbereichen Altenheim-, Krankenhaus- und Notfallseelsorge und über die Partnerschaft mit dem tansanischen Dekanat Lupembe berichtet. Besonders im Focus standen die intensive Zusammenarbeit der drei WEG-Gemeinden im Bereich der Kindergärten und die angestrebte Zusammenarbeit im Bereich der Pfarramtsverwaltung.
Von Wasserburg aus führte der Weg weiter nach Prien a. Chiemsee, wo sich die Gemeinden der BAP-Region (Bad Endorf, Aschau und Prien) und die Kirchengemeinde Stephanskirchen kurz vorstellten. Birgit Görmann berichtete über das Fundraising im Dekanatsbezirk, Christine Wackerbarth über die Verbindung der Klinikseelsorge zur Kirchengemeinde Prien und Hans Jürgen Schuster, als erster Vorsitzender des Diakonievereins Prien, über die diakonischen Tätigkeiten in der Region. Die gemeinschaftliche Jugendinitiative „EJ-BAP“ stellte sich dem Regionalbischof mit einem Video vor. In der anschließenden Diskussion wurde über die Zukunftsvisionen und Herausforderungen für die Kirche vor Ort in einer touristischen Region gesprochen.
Nach einem intensiven Vormittag wurde dann in der Kirchengemeinde Kolbermoor der Zwischenstopp für ein gemeinsames Mittagessen mit dem Dekanatsausschuss eingelegt. In diesem Gespräch stand der Planungsprozess zur Landesstellenplanung im Mittelpunkt. Dank der hervorragenden Bewirtung mit zwei verschiedenen köstlichen Suppen, die von Gemeindemitgliedern der Kirchengemeinde Kolbermoor, rund um Pfarrsekretärin Elisabeth Buhleier gekocht und serviert wurden, konnten Regionalbischof Kopp und Dekanin Häfner-Becker die beiden Nachmittagsstationen gestärkt ansteuern.
Dieses waren die älteste Kirche im Dekanatsbezirk, die Karolinenkirche in Großkarolinenfeld und die Michaelskirche in Brannenburg.
Da in der Karolinenkirche gerade die Kirchenbänke ausgebaut sind, zeigte sich die Flexibilität des Kirchenraumes in besonderer Weise. Nachdem sich die Kirchengemeinden Großkarolinenfeld, Kolbermoor und Rosenheim sowie das Jugendwerk und das Evangelische Bildungswerk vorgestellt hatten, standen in dem anschließenden Gespräch zwei Themen im Vordergrund. Einerseits die Gestaltung von Kirche und andererseits der Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit. Besonders der Umgang mit den Corona Auswirkungen, die eine starke Veränderung für Kirche und Gesellschaft darstellen, wurden thematisiert. Dabei kam es auch zur Sprache, dass die Notwendigkeit besteht, sich auf Grund schwindender Mittel auf Aufgaben zu konzentrieren und dabei den Menschen und nicht die Organisation in den Mittelpunkt zu stellen. Regionalbischof Kopp ermutigte seine Gesprächspartner die Aufgabe anzunehmen und mit Kreativität und lokalen Lösungen den Kern kirchlichen Handelns, die christliche Botschaft, erkennbar zu machen.
Die letzte Station dieses dicht gefüllten Tages war dann die Kirchengemeinde Brannenburg. In der Michaelskirche lernte Regionalbischof Kopp die südlichen Kirchengemeinden (Oberaudorf-Kiefersfelden, Brannenburg, Bad Aibling und Bruckmühl) sowie die Arbeitsfelder Krankenhausseelsorge, Kirchenmusik sowie Hochschul- und Studierendenseelsorge kennen. In diesem Gespräch waren ebenfalls die Herausforderungen zukünftigen kirchlichen Lebens unter veränderten Erwartungshaltungen der Menschen ein Thema.
Nach einem intensiven Tag, unter den zurzeit gegebenen erschwerten Bedingungen, machte sich Regionalbischof Kopp dann mit vielen Eindrücken, einigen Geschenken und reichlich Informationen auf den Rückweg nach München.

publ. am 8. Oktober 2020