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Wort zu Pfingsten des bayerischen Landesbischofs und EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm Foto: ELKB/Rost

„Pfingsten mischt unsere kirchlichen Milieus auf und bläst uns den Geist der Freiheit ins Herz“ und „Pfingsten nimmt unsere Klischees und Vorurteile aufs Korn und je mehr der Geist weht und uns in der Seele erreicht, verwandelt er sie in Liebe.“ sind die beiden Kernsätz der Botschaft zum Pfingstfest von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Das kirchliche Fest Pfingsten erinnert an den Tag, als die Jünger Jesu nach dessen Tod und Auferstehung allein in Jerusalem zurückgeblieben waren. Da erlebten sie ein Brausen wie von einem Sturm und sahen Feuerzungen, die sich auf sie setzen – es waren die äußeren Zeichen des Geistes Gottes, der die Jünger ergriffen hatte. Seit diesem Ereignis vor 2000 Jahren ist Gott durch seinen Geist allen Christen nahe.

Die Erfahrung des Heiligen Geistes, so der Landesbischof, verbinde sehr verschiedene Menschen zu einer Gemeinschaft, die Kirche genannt wird. Diese Gemeinschaft sei so groß und bunt und weit wie das Herz Gottes.

Zu dieser Gemeinschaft gehörten auch untypische Gottesdienstbesucher wie die Motorradfahrer, die es kürzlich in einem Motorradgottesdienst gemeinsam mit dem Bischof und einer Rockband in der Kirche hatten „krachen lassen“. Zur Gemeinschaft gehörten die jungen Menschen, wenn sie manchmal kritische „harte Worte“ fänden für die gewohnten kirchlichen Formate. Mit zur Gemeinschaft gehörten auch die Zweifler, die mit ihrem kritischen Geist andere davor bewahrten, „althergebrachte Glaubenswahrheiten einfach nachzubeten, ohne sie überhaupt verstanden zu haben“. Die Erweckten gehörten dazu mit ihrer Begeisterung für den Glauben, aber auch die moralisch Konsequenten mit ihrem Beharren darauf, dass es keinen Glauben an Gott gebe ohne die tätige Liebe zu den Mitmenschen.

Die Gemeinschaft der vom Geist Gottes ergriffenen Menschen teile die Vision eines guten Lebens, so Bedford-Strohm. Die Gemeinschaft mit dem Geist Gottes führe zu einem Leben aus dem Vertrauen, aus der Liebe, der Hoffnung und der Vergebung. Dies sei der „Rückenwind“, der vom Pfingstfest für jeden Christen ausgehe.