Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Das Evang.- Luth. Dekanat Rosenheim twittert erstmalig im Advent

In den drei Wochen des Advent wird Pfarrer Markus Merz aus Bad Aibling von Montag bis Freitag jeden Morgen um 7.00 Uhr unter @weggeschichten auf Twitter einen Gedanken mit auf den Weg geben. Egal wohin es einen führt, ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, man ist auf dem Weg.

„Kirche ist ja nicht nur etwas für den Sonntag. Kirche ereignet sich zwischen Menschen. Kirche gehört mitten in den Alltag.“, erläutert Pfr. Merz seine Motivation für diesen, für die Kirche eher ungewöhnlichen, Schritt.
Dekanin Hanna Wirth begrüßt diese Initiative sehr, da sie zeigt, dass die evangelische Kirche im Dekanat Rosenheim sich aktiv darauf einstellen will, dass die modernen Medien in der Welt der Menschen eine wichtige Rolle spielen. „Diese Advent-Aktion im Dekanat Rosenheim ist ein erster Test, um zu sehen, ob und wie wir in dieser digitalen Welt einen Platz einnehmen können“ erläutert sie weiter.
Das kommende Kirchenjahr, das am 1. Advent beginnt, steht im Dekanat Rosenheim unter dem Thema Mit Gott neu anfangen. „Wir wollen besonders hinschauen, wo Menschen Anfänge haben und wie wir die Menschen in diesen Situationen gut begleiten können. Auch die Aktion von Pfr. Merz zeigt, dass jeder Tag bzw. jeder Weg ein kleiner Neuanfang ist.“ sagt Dekanin Wirth
Die Gedanken von Pfr. Merz werden aber nicht nur auf twitter gezwitschert, sondern sind auch auf der facebook-Seite des Dekanats und auf der Dekanatshomepage www.dekanat-rosenheim.de veröffentlicht.
„Vielleicht entstehen ja auf Grund meines kleinen Impulses bei den Lesenden auf den unterschiedlichen Wegen spontane Geschichten, die sie uns mitteilen möchten. Deshalb bieten wir neben dem twittern im Dekanat auch die Möglichkeit, per Mail unter info@dekanat-rosenheim.de diese Geschichten mitzuteilen“ so Pfr. Merz, der herzlich dazu einlädt, darauf zu reagieren.

Zum Thema:
  • Ich bin vergnügt, erlöst, befreit – naja. Schon irgendwie. Zum Glück fängt die Woche erst an. Ich atme tief durch & lasse Raum für Neues.

  • Kopf hoch – sonst siehst du ja nur deine Füße. In mich selbst gekrümmt macht das Leben keinen Spaß. Gott lässt mich heute frei atmen.

  • Energie folgt der Aufmerksamkeit – heißt es. Womit also soll ich anfangen? Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott. Er gibt mir Kraft.

  • Bei Gott ist kein Ding unmöglich – sagt der Engel. Wer glaubt schon an Wunder. Möglicherweise stimmt das gar nicht. Oder vielleicht doch?

  • Mach‘s wie Gott, werde Mensch – habe ich einmal gehört. Bin ich jetzt Mensch oder Gott? In der Kaffeepause frag ich gleich mal die anderen.

  • Mittendrin: Brot & Rosen, Weg & Heimat, Sinn & Alltag, Suche & Glück. Manche brechen auf, Gott zu suchen und kommen an bei sich selbst.

  • Glaube versetzt Berge. Schön wär’s. Du Gott, lass mich heute etwas bewegen! Nicht durch große Worte, sondern durch meinen liebevollen Blick.

  • Mache dich auf und werde Licht – heißt es in der Bibel. Heute schon jemanden zum Leuchten gebracht? Ich versuche es gleich mit dem nächsten!

  • Wer hat eigentlich behauptet, dass der Advent besinnlich sein soll? Das ist doch eher eine bürgerliche Erfindung. Vorbereitung heißt nun einmal auch Laufen, Tun und Warten. Und so romantisch hatten es Maria und Josef auf ihrem Weg nach Bethlehem auch wieder nicht.

  • Die Woche bald geschafft. Immer noch müde. Bin leer. Ich nehme mir vor, mit jemanden ins Gespräch zu kommen. Einfach so.