Evangelisch-Lutherischer Dekanatsbezirk Rosenheim

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Diakonie ist auf Wohnungssuche

Quellenangabe: www.istockphoto.com Bildnachweis: xavierarnau.

Die Diakonie Rosenheim will den „Wohnungsmarkt zugänglich machen“.
Deshalb gibt es ein Projekt durch das Kontingentflüchtlinge in Stadt und Landkreis Rosenheim Wohnraum finden sollen und gleichzeitig die Vermieter mehr Sicherheit.
Im Rahmen des Projekts „Wohnungsmarkt zugänglich machen“ des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) unterstützt eine Projektmitarbeiterin dieses Projekt. Sie erklärt den Wohnungsmarkt und die Möglichkeiten der Wohnungssuche, sie informiert über Pflichten und Rechte eines Mieters, sie hilft bei Ämterkontakten. Sie sucht mit und für die Familien Wohnungen, baut Kontakte zu Wohnbaugesellschaften und Vermietern auf und betreut die Familien während des Umzuges. In der neuen Wohnung steht sie bei auftretenden Problemen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

In Stadt und Landkreis Rosenheim leben viele Menschen mit Fluchthintergrund und gesicherter Aufenthaltserlaubnis: es sind Flüchtlinge mit positivem Bescheid sowie Kontingentflüchtlinge und afghanische Ortskräfte, die im Rahmen von humanitären Aufnahmeaktionen nach Deutschland gekommen sind. Die Einzelpersonen, Paare und Familien leben zumeist noch in vorläufigen Unterkünften wie Flüchtlings- oder Übergangswohnheimen, die sie dringend verlassen möchten. Denn zu einer gelingenden Integration gehört neben dem Erwerb der Sprache, dem Finden einer Arbeit unbedingt auch eine eigene Wohnung. Die Regierung setzt ebenfalls Fristen für einen Auszug.

Einige Beispiele für schwierige Wohnsituationen:
Herr A. aus B.: Ich lebe mit meiner Frau und unseren drei Kindern in einem Zimmer. Für uns ist der Alltag sehr schwer. Ich kann nie in Ruhe Deutsch zu lernen. Die Kinder erledigen die Hausaufgaben im Gemeinschaftsraum des Hauses. Abends ab 8:00 Uhr müssen die Kinder schlafen und wir Erwachsenen sind leise im Dunkeln.
Herr H. aus H.: Meine Frau und ich leben in einem kleinen Weiler. Hier gibt es nur 2mal am Tag einen Bus. Es ist fast unmöglich ohne Hilfe Einzukaufen oder zum Arzt zu kommen. Einen Deutschkurs zu besuchen oder morgens um sieben einen Arbeitsplatz anzutreten, geht ohne Auto nicht. Wir haben keinen Führerschein.
Frau M. aus P.: In unserer Unterkunft wohnen fast nur alleinstehende Erwachsene. Es ist viel Unruhe abends. Meine zwei Kinder können nicht schlafen. Morgens in der Schule sind sie dann sehr müde und können nicht gut lernen.

Die Diakonie Rosenheim unterstützt die Bewohner im Übergangswohnheim in Bernau mit dem Projekt “Wohnraum zugänglich machen“ und die Asylsozialberater werden fast täglich von Ratsuchenden nach Wohnungen gefragt.
Unsere Mitarbeiter informieren über die Wohnungssuche, über Rechte und Pflichten als Mieter, unterstützen bei Umzügen und helfen bei Formalitäten. In den neuen Wohnungen stehen sie anfangs teils als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Trotz erster Umzüge werden weiterhin dringend Mietwohnungen gesucht, insbesondere für große Familien mit 2 oder mehr Kindern.
Unterstützen sie bitte die Diakonie als Vermieter oder Informationsgeber. Wenn Sie eine Wohnung vermieten wollen oder von freiem Wohnraum in Stadt und Landkreis Rosenheim wissen, dann freut sich die Diakonie Rosenheim über Ihre
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